Der Trainingsbegriff
Training im Sinne des Instituts für Qualität in der Erwachsenenbildung bedeutet:
· Die Behandlung eines Themas bzw. von Inhalten (ob Themen aus dem Bereich Sozialer Kompetenzen wie etwa Konflikt oder Präsentationstechnik oder fachliche Themen wie EDV oder Marketing) – im Gegensatz zu therapeutischen oder reinen Selbsterfahrungsgruppen.
· Die Bearbeitung dieses Themas in einem Gruppensetting (zumeist zwischen 6 und 18 Personen) – im Gegensatz zu etwa Einzelcoaching.
· Eine Vielfalt von Methoden und Arbeitsformen: Die Einbeziehung von Einzel- und Kleingruppenübungen, Plenardiskussionen, Rollenspiele, kreative Methoden etc. spricht unterschiedliche Lerntypen an – im Gegensatz zu Vorträgen oder Konferenzen.
· Ausgeprägte Interaktivität und Prozessorientierung: Die Kommunikation findet zwischen allen Beteiligten statt, Gruppenprozesse sind Teil des Settings und eröffnen über Feedback etc. zusätzliche Lernmöglichkeiten – im Gegensatz zu klassischem Unterricht bzw. Vorträgen.
· Kognitives und Erfahrungslernen werden miteinander kombiniert, es werden theoretische Hintergrundmodelle präsentiert und diskutiert, aber auch Erkenntnisse aus der Erprobung und Anwendung gezogen.
· Praxisorientierung: Es wird immer auch Augenmerk auf den Transfer in das Berufs- oder Privatleben der TeilnehmerInnen gelegt.
· Einbeziehung von individuellen Erfahrungen, Herangehensweisen, Verhaltensmustern etc.: Die Haltung und die persönlichen Erfahrungen der TeilnehmerInnen zu Themen wie Konflikt, öffentliche Auftritte, Arbeitslosigkeit etc. hat eine wesentliche Einfluss darauf, wie Themen diskutiert und bearbeitet werden.